Spielzeug
  • Lernen
  • Kinderzimmer
  • Alter
  • 1 Jahr

  • Schaumstoffbausteine: Baby Wave und Explorer Set
  • 2 Jahre

  • Pikler-Kletterdreieck aus Holz mit Rutsche und Kletterrampe
  • 3 Jahre

  • 4 Jahre

  • 5 Jahre

  • 6 Jahre

  • Marken
  • 15. Mai 2024 4 Min. Lesezeit

    Am ersten Geburtstag sitzt meist noch ein Baby am Tisch. Zwölf Monate später läuft ein Kleinkind durch Ihr Zuhause, das klettert, spricht, sich weigert und seine Schuhe selbst anziehen will – falsch herum, aber selbst.

    Das zweite Lebensjahr ist die größte Veränderung in der kürzesten Zeit. Das macht es intensiv: für Ihr Kind, das jeden Tag etwas Neues ausprobiert, und für Sie, die plötzlich hinterherlaufen.

    Bewegung: vom Wackeln zum Überall-hinauf

    Um den ersten Geburtstag machen die meisten Kinder ihre ersten Schritte, auch wenn die Spanne groß ist – von etwa 10 bis 18 Monaten ist normal.

    Was danach kommt, geht schnell:

    • 12–15 Monate – Laufen mit breitem Schritt, oft mit etwas in den Händen. Schieben und Ziehen sind beliebt; ein Lauflernwagen gibt genau genug Halt.
    • 15–18 Monate – das Klettern beginnt. Aufs Sofa, auf die Fensterbank, über das Treppengitter. In dieser Phase macht ein fester Kletterplatz im Haus den Unterschied.
    • 18–24 Monate – Rennen, rückwärts Laufen, mit beiden Füßen Springen, einen Ball wegkicken. Treppensteigen klappt mit Unterstützung.

    Klettern ist keine Ungezogenheit, sondern ein Entwicklungsschritt. Die Frage ist nicht, ob Sie es verhindern, sondern wo es erlaubt ist. Ein Kletterdreieck oder ein weiches Softplay-Set lenkt diesen Drang an einen Ort, an dem Hinfallen kein Problem ist.

    Hände: vom Greifen zum Bedienen

    Die Feinmotorik macht einen stillen Sprung. Klötze stapeln beginnt mit zwei und steigert sich bis zum zweiten Geburtstag zu einem Türmchen aus vier bis sechs. Perlen in ein Loch stecken, Deckel drehen, mit dicker Kreide kritzeln – alles neu.

    Auch das Essen verändert sich: selbst einen Löffel halten, aus einem Becher ohne Tülle trinken. Es geht schief, und das gehört dazu. Passendes Material finden Sie in der Kollektion Spielzeug ab 1 Jahr.

    Sprache: Verstehen ist dem Sprechen voraus

    Um den ersten Geburtstag kommen die ersten Wörter. Bis zum zweiten Geburtstag haben viele Kinder einige Dutzend bis ein paar Hundert Wörter, und es beginnen Zwei-Wort-Sätze: „Papa weg“, „mehr Saft“.

    Dass Ihr Kind viel mehr versteht, als es sagt, ist normal. Vorlesen, benennen, was Sie tun, und auf eine Antwort warten bewirken mehr als jedes Lernspielzeug.

    Sind Sie unsicher über die Sprachentwicklung oder das Gehör Ihres Kindes, besprechen Sie das mit Ihrer Kinderarztpraxis. Die Spanne ist groß, aber frühes Hinschauen kostet nichts.

    Das erste „Nein“

    Irgendwann in diesem Jahr entdeckt Ihr Kind, dass es einen eigenen Willen hat. Das ist ein kognitiver Meilenstein, auch wenn es sich im Supermarkt anders anfühlt.

    Was hilft: Wahlmöglichkeiten innerhalb von Grenzen geben („Dieser Pulli oder der?“), vorhersehbare Routinen und so viel wie möglich selbst machen lassen – auch wenn es länger dauert. Viel Frust entsteht aus Wollen und noch nicht Können. Ein Lernturm löst einen Teil davon: an der Arbeitsplatte mitmachen statt darunter stehen.

    Spielen: vom Nebeneinander zum Miteinander

    Kleinkinder in diesem Alter spielen vor allem nebeneinander, nicht miteinander. Das ist kein Mangel an sozialen Fähigkeiten, sondern eine Phase.

    Allerdings beginnt das So-tun-als-ob: Ein Baustein wird zum Telefon, eine Puppe bekommt Essen. Dieses symbolische Spiel ist der Auftakt zum Fantasiespiel im dritten Lebensjahr.

    Welches Spielzeug passt zu dieser Phase?

    • Zum Bewegen – Klettermaterial, eine Spielmatte für weiche Landungen, etwas zum Schieben.
    • Zum Bauen – große Bausteine, die sich leicht greifen lassen.
    • Zum Sortieren – Formensortierer, Stapelringe, Dinge in eine Kiste hinein und wieder heraus.
    • Zum Nachahmen – ein Besen, ein Telefon, eine kleine Küche. Alles, was Sie auch haben.
    • Zum Lesen – stabile Pappbücher, die Umblättern mit nassen Fingern aushalten.

    Was Sie vor allem nicht brauchen: viel. Eine Handvoll Dinge, die ein Kind selbst bedienen kann, funktioniert besser als eine volle Kiste. Holzspielzeug hat hier einen praktischen Vorteil: Es ist schwer genug, um stabil zu sein, und übersteht dieses Jahr meist problemlos.

    Häufige Fragen

    Mein Kind läuft mit 15 Monaten noch nicht. Ist das schlimm?
    Die Spanne für das selbstständige Laufen ist groß. Viele Kinder laufen zwischen 10 und 18 Monaten. Machen Sie sich Sorgen oder verändert sich etwas an dem, was Ihr Kind schon konnte, besprechen Sie das mit Ihrer Kinderarztpraxis.

    Warum klettert mein Kleinkind überall hinauf?
    Weil der Körper bereit dafür ist. Klettern trainiert Kraft, Gleichgewicht und Einschätzungsvermögen. Ein fester Kletterplatz im Haus funktioniert besser, als es überall zu verbieten.

    Wie viele Wörter sollte ein Kind mit zwei Jahren kennen?
    Die Unterschiede sind groß. Viele Kinder kombinieren um den zweiten Geburtstag zwei Wörter. Es geht vor allem um die Richtung: Kommt jeden Monat etwas dazu?

    Welches Spielzeug eignet sich für ein Kind mit 1 Jahr?
    Spielzeug, mit dem das Kind selbst handelt: stapeln, sortieren, schieben, klettern. In der Kollektion Spielzeug ab 1 Jahr finden Sie eine passende Auswahl.

    Wie gehe ich mit Wutanfällen um?
    Bleiben Sie ruhig und in der Nähe, benennen Sie, was Sie sehen, und warten Sie, bis sich der Sturm legt. Erklären während des Anfalls funktioniert selten. Vorbeugen hilft am meisten: Vorhersehbarkeit, genug Schlaf und Raum, selbst etwas zu tun.

    Mitwachsen mit dieser Phase

    Sehen Sie sich Spielzeug ab 1 Jahr für Material zum Beginn dieses Jahres an und Spielzeug ab 2 Jahren für das, was danach kommt. Für den Kletterdrang: die Kletterdreiecke und Softplay.


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